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Beauty & Pflege

Beauty-Tipps weltweit

© gettyimages-JGI/Daniel Grill

Wie pflegen Frauen in fernen Ländern Haut und Haare? cosmia hat sich rund um den Globus umgeschaut und Schönheitsrituale aufgespürt. // Bettina Levecke

Indien

Für ihre langen, seidigen Haare werden Inderinnen weltweit bewundert. Das Geheimnis ihres Glanzes sind oft Haarkuren
aus Oliven- oder Kokosöl, die die Frauen über Nacht einwirken lassen. Kopfmassagen regen die Durchblutung der Haut und damit auch das Haarwachstum an. Gründliches Bürsten der Haarpracht verstärkt den Glanz-Effekt.

Da in der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda vielen Lebensmitteln ganzheitliche Wirkungen auf den Körper zugeschrieben werden, kommen sie auch bei Beauty-Ritualen zum Einsatz: Kokosmilch nährt äußerlich aufgetragen trockene Haut und ist in jedem indischen Haushalt zu finden.

Auch das pflegende Ghee – reines Butterfett – und Sesamöl, das eine entgiftende Wirkung haben soll, spielen eine wichtige Rolle bei der Schönheitspflege.

In der Nacht vor der Hochzeit tragen indische Bräute eine Gesichtsmaske aus Besan (Kichererbsenmehl), Kurkuma und Milch auf. Diese gelbleuchtende Intensivpflege beugt Entzündungen vor und macht die Haut der Braut seidig weich.

Reinigung und PflegeIhre dunklen Augen betonen indische Frauen oft mit schwarzem Lidstrich aus Kajal. Der Lidschatten soll das Auge öffnen, daher wählen viele Inderinnen hierfür helle Farben.

Reinigt und pflegt: Reinigungsschaum Niem von Cosmoveda Verwöhnt und duftet: Gesichtsbalsam von Ghee Sana

 

 

 

© gettyimages -Zhang bo / Andreas Kuehn

Neem (Foto: istockphoto)Ayurvedisches Heilmittel Neem

Neemöl (auch Niemöl), das Allheilmittel aus der Ayurveda-Medizin, hat eine umfangreiche Pflegewirkung für Haut und Haare. Die Bitterstoffe des tropischen Neem-Baumes wirken antibakteriell und antiviral, schützen die Haut vor Irritationen und Entzündungen.

In Indien verwenden Frauen Blatt-Auszüge auch zur Pflege von Zähnen, Zahnfleisch und Nägeln. In der Haar­pflege werden Neem-Extrakte für die Stärkung der Kopfhaut eingesetzt. Das Öl sorgt für Glanz. (Foto: istockphoto)

Japan

Zart, feinporig und hell: Das Schönheitsideal japanischer Frauen ist ein Porzellanteint. Regelmäßige Peelings und
Dampfbäder beseitigen Mitesser und Unreinheiten. Eine große Rolle für straffe Haut spielen auch Gesichts- und Ganzkörpermassagen. Sonnenbäder sind tabu, das Gesicht wird durch UV-Schutzfilter in Cremes und Lotionen geschützt. Japanerinnen verwenden oft viele Produkte nacheinander: von der Reinigungslotion über das Tonic bis zu Serum und Creme.

Helle Make-ups, deckende BB-Creams oder Puder unterstützen den Wunsch nach einem makellosen Schneewittchen-Teint. Manche Japanerinnen benutzen aber auch umstrittene chemische „Whitening-Cremes“ – die zu schweren Gesundheitsschäden führen können.

Aber Japanerinnen setzen auch auf die Kraft der Natur: Großer Beliebtheit erfreuen sich Beauty-Produkte mit heimischen Pflanzenzutaten wie Reis, Kameliensamenöl oder Grüntee-Extrakten, zum Beispiel Gesichtswasser, Seren und Masken.

Blickfang im Gesicht sind die Augen. Nach europäischem Vorbild versuchen viele Japanerinnen, sie möglichst groß wirken zu lassen. Dafür werden sie gern mit dunklen und leuchtenden Farben, wie violett, anthrazit oder dunkelblau, in Szene gesetzt.

Reinigung mit Schaum

 

Reinigt mit zartem Schaum: Cremedusche Grüner Tee von Cattier Schützt empfindliche Haut: Kameliensamenöl bio von Primavera

 

Reis für Haut und Haare

Reis spielt nicht nur in der japanischen Küche eine große Rolle, sondern ist auch beliebter Inhaltsstoff in Beautyprodukten,
meist in Form von Reisproteinen, Reiswachs oder Reiskeimöl. Das Korn wird geschätzt für seine beruhigende und feuchtigkeitsspendende Wirkung. Reispuder, zum Beispiel in Foundations, lindert Probleme mit fettiger Haut und fördert die hauteigene Balance. Tipp: Ein Peeling mit fein geschrotetem Reis versorgt die Haut mit Mineralien und sorgt für ein glattes Hautgefühl.

 

© gettyimages - Shanna Baker / Gentl and Hyers

Ägypten

Baden in Milch und Honig – wer denkt da nicht sofort an die ägyptische Kaiserin Kleopatra. Schönheit wird im Land der Pyramiden bis heute großgeschrieben. Die alten Rezepturen sind dabei nicht aus der Mode geraten. Kleopatras Wundermittel Rosenwasser, Olivenöl, Honig, Quark und Milch sind nach wie vor häufig benutzte Zutaten für Bäder, Peelings und Masken.

Sehr beliebt ist auch Mandelmilch – dafür werden gemahlene Mandeln mit Wasser oder lauwarmer Milch zu einer Paste vermengt und als Peeling, Haut- oder Haarkur verwendet.

Ein ebenfalls bewährtes Mittel zur Haarentfernung erfreut sich auch bei uns heute großer Beliebtheit: die klebrige Zuckerpaste Halawa. Für das Make-up benutzen Ägypterinnen gerne Foundations und Puder mit Bronze- und Goldeffekt, denn der leichte Glimmer unterstreicht ihren von Natur aus gebräunten Teint. Die Augen stehen im Mittelpunkt des Make-ups, werden gerne mit starken Lidstrichen betont. Ganz besonders wichtig sind Ägypterinnen gepflegte Augenbrauen, sie werden gezupft und mit etwas Öl und Augenbrauenpuder oder -stiften perfekt in Szene gesetzt.

Mehr Energie - Produkte

 

Gründliche Enthaarung: Orientalisches Wachs von Acorelle Schützende Körperpflege: Honig-Kräuter-Pflegelotion von Eubiona

 

Australien

Auf dem australischen Kontinent dominieren die Trends der Metropolen Sydney und Melbourne.
Australierinnen achten auf ein gepflegtes Äußeres und sind sehr mode­bewusst. Rote, knallige Lippen sind beliebt – ebenso Rouge auf den Wangen.

Ganz wichtig Down Under: Ein hoher Sonnenschutz! Tagescremes und Make-ups enthalten hohe UV-Filter, Minimum 30+. Nackte Haut wird nicht empfohlen – seit vielen Jahren läuft die Kampagne: Slip-Slop-Slap („slip on a shirt, slop on sunscreen and slap on a hat“). Kommt es doch mal zu einem Sonnenbrand, greifen die Australierinnen gerne zu Teebaumöl. Es desinfiziert und lindert die Schmerzen.

Nicht nur das: Das Öl des australischen Traditionsbaums wirkt auch gegen Pickel und unreine Haut. Massagen der Kopfhaut oder ein paar Tropfen Öl im Shampoo besänftigen eine durch Sonne und Salzwasser strapazierte Kopfhaut und sind deshalb besonders unter Surferinnen ein echter Geheimtipp.

Beliebt sind auch Produkte mit Macadamia. Von den wildwachsenden Nüssen ernährten sich schon die Aborigines, die Ureinwohner Australiens. Macadamiaöl enthält viele Mineralien und mehrfach ungesättigte Fettsäuren und wirkt bei trockener, unreiner oder fettiger Haut gleichermaßen gut. (Foto: istockphoto)

natürlicher Schutz

 

 

Schützt natürlich: Surf & Fun Sonnencreme LSF 50+ von Eco Cosmetics Beruhigt gereizte Kopfhaut: Tea Tree Shampoo von Urtekram

 

 

 

© gettyimages - Peter Muller

Brasilien

Sonne, Strand und Palmen – Brasilien ist Schönwetterzone. Dementsprechend knapp sind die Outfits der Brasilianerinnen. Waxing ist hier Pflichtprogramm, denn Körperhaare sind bei den Bikinischönheiten tabu. Sport, Tanz oder auch das spezielle Training „Brazil Butt Lift“ sorgen für einen durchtrainierten Körper und einen knackigen Po.

Die Hemmschwelle, sich operieren zu lassen, ist niedrig – mittlerweile werden dort sogar weltweit die meisten Schönheits-Operationen durchgeführt.

Aber die Brasilianerinnen wissen sich auch selbst zu helfen und setzen auf die Kraft der Natur: Gegen die lästige Cellulite an Oberschenkeln und Po reiben sie ihre Haut mit körnigem Sand oder Kaffeesatz ein. Das kurbelt die Durchblutung im Gewebe an. Für den beliebten Look mit glänzenden Haaren werden Nussöle ins feuchte Haar geknetet.

Auch bei der Hautpflege sind natürliche Öle beliebt, zum Beispiel Babassu- oder Andirobaöl aus dem Regenwald. Diese und andere brasilianische Pflanzenschätze wie Acai- und Goji-Beeren stecken auch in einigen unserer Naturkosmetik-Produkte.

Beim Make-up geht es bunt zu am Zuckerhut: Beliebt sind knallige Nagellackfarben, Regenbogen-Lidschatten und leuchtende Lippenstifte.

Zarte Haut

 

Für zarte Haut: Salt & Herbs Body Peeling von Martina Gebhardt Für straffe Haut: Xingu high antioxidant prevention Cream von Santaverde