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Beauty & Pflege

Für Sie komponiert

© gettyimages-Tom Grill

Naturparfum verleiht Ihnen eine individuelle Note – dank der duftenden Essenzen vieler Pflanzen. // Frauke Werner

Duftsinfonie in drei Sätzen

Eine Duftkomposition wird von drei Grundnoten getragen, die sich nach und nach entfalten. Die flüchtige Kopfnote ist meist ein leichter frischer Duft wie der von Zitrusölen. Für die Herznote sind blumige Essenzen von Rose, Geranie oder Nelke ideal. Schwere Düfte wie Patchuli oder Benzoe geben die Basisnote. Sie haften am längsten auf der Haut. Übrigens: Der Komponist lässt sich nicht in die (Duft)Noten schauen, er muss nur „Parfum“ auf die Packung schreiben.

Mit viel Seele komponiert

Naturparfums duften mit natürlichen ätherischen Ölen. Diese Duftessenzen, die „Seele der Pflanzen“, werden meist mithilfe von Wasserdampf aus Blüten, Blättern, Holz oder Wurzeln extrahiert. Zitrusöle presst man aus der Fruchtschale. Jedes ätherische Öl wiederum besteht aus vielen einzelnen Duftstoffen, über 300 sind es allein beim kostbaren Rosenöl. Herkömmliche Parfums duften häufig mit billigen synthetischen Duftstoffen.

Betont Ihre persönliche Note

Der reine Duftmix wird mit Alkohol und Wasser verdünnt. Parfum enthält 15 bis 30 Prozent davon. Weniger ist in den Duftwässern Eau de Parfum und Eau de Toilette; Eau de Cologne erfrischt mit 2 bis 4 Prozent Essenzen. Parfum verbindet sich mit dem Geruch der Haut zu einem individuellen Duft und betont so Ihre persönliche Ausstrahlung. Ätherische Öle können zudem beruhigen und erfrischen, inspirieren oder verführen.

Klingt ohne falsche Töne

Für lange Duftwirkung sorgen in Naturparfums zum Beispiel ätherische Öle aus Harzen, wie das des Benzoebaums. Es fixiert den Geruch nicht nur, sondern spendet zugleich eine süßliche, balsamische Note. Herkömmliche Parfums haften meist noch länger, allerdings mit Chemie. Für Misstöne sorgen darin auch polyzyklische Moschusverbindungen, chemische UV-Filter und Konservierungsstoffe.

Wer spielt die erste Geige?

Parfum entfaltet sich am besten dort, wo die Haut besonders warm und gut durchblutet ist. Klassisch sprüht man es deshalb hinters Ohr, auf den Puls oder ins Dekolleté. Auch frisch gewaschenes Haar ist ein guter Duftträger, ebenso Kleidung aus Naturfasern. Wie Sie Ihren Lieblingsduft finden? Am besten in Abständen mehrmals testen, denn die eigene Stimmung und auch das Wetter beeinflussen, wie man einen Duft wahrnimmt. –

Naturparfums

1 Das Blumige: Das Eau de Parfum Göttliche Orchidee von Acorelle fasziniert mit Iris in der Herznote und einem Hauch Kardamom. 2 Das Geheimnisvolle: Mit Nachthyazinthe, Jasmin und Rose will das Eau de Parfum Shandrani von Farfalla in 1001 Nacht entführen 3 Das Stärkende: Das Bachblüten Elixir de Parfum von Fitne schenkt Vertrauen und Gelassenheit mit Bachblüten-Essenzen 4 Das Orientalische: Im Eau de Toilette Ksar von Florascent balanciert eine florale Note auf der Basis von Gewürzen und edlen Hölzern.

Naturparfums

5 Das Sinnliche: Gardenien und Mandarine verzaubern im Eau de Toilette Gardenie-Ylang-Ylang von Melvita die Sinne 6 Das Männliche: Für Naturburschen und Trendsetter hat Sante das Eau de Toilette Homme 365 mit Grapefruit und Orange, Sandelholz, Tabak und Vanille komponiert 7 Das Harmonisierende: Speick verfeinert sein Eau de Cologne mit Orangen-, Bergamott- und Lavendel-Öl 8 Das Kostbare: Herb frisches Lemongras, Zitrusnoten und Orangenblüten vereint das Demeter-zertifizierte Eau de Parfum Mytao sieben von Taoasis.