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Beauty & Pflege

Trockene, juckende Haut unterm Bart - was hilft?

„Ich habe ziemlich trockene Haut im Gesicht und auch unter meinem Bart. Manchmal juckt er richtig unangenehm. Was kann ich dagegen tun? Kann das am Shampoo liegen? Und wie häufig soll man den Bart eigentlich waschen?“

S. Bode, per E-Mail

 

Lieber Leser,

gerade wenn die Haut eher trockener ist, kann man einen längeren Bart mit etwas Bartöl einreiben. Das macht auch  die Bartspitzen geschmeidiger, sodass sie die Haut nicht irritieren. Auch erhält der Bart dadurch mehr Glanz.

Eine Bartbürste bringt nicht nur den Bart schön in Form, sondern hilft auch, alte Hautzellen rauszubürsten und das Barthaar flexibler zu halten.

Grundsätzlich sollte ab und zu unter dem Bart ein Hautpeeling erfolgen, um die Haut von abgestorbenen Hautzellen und Verhornungen zu befreien. Diese können ebenfalls Juckreiz und Irritationen auslösen. Dafür empfehle ich ein biologisches Peelingshampoo oder auch Rhassoul Wascherde. Letztere ist für Allergiker besonders gut geeignet, denn diese marokkanische Erde zerstört den Säureschutzmantel der Haut nicht.

Mit einem milden, eher verdünnten Shampoo können Sie den Bart – genauso wie Ihre Kopfhaare – nach Belieben waschen. Eine Regel gibt es dabei nicht, denn das Waschverhalten ist abhängig von Ihrer körperlichen Aktivität und davon, wie viel Schweiß und Gerüche Ihre Haut ausscheidet.

Sollte das Hautjucken dann immer noch nicht nachlassen, empfehle ich, einen erfahrenen Dermatologen aufzusuchen. Mit einem Hautabstrich kann er prüfen, ob sich ein Hefepilz unter dem Bart eingenistet hat. Ist das der Fall, gibt es dagegen in der Apotheke medizinische Shampoos. Der Hautpilz verschwindet dann meist nach mehreren Wäschen.

  

Michael Rogall

Unser Experte: Der Haarpraktiker Michael Rogall. Seit über 25 Jahren beschäftigt sich der Naturfriseur und Buchautor mit alternativer Haarpflege. In seiner Kölner Praxis berät er zu allen Haar- und Kopfhautproblemen.  www.haarpraktiker.de

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Erschienen in Ausgabe 07/2018