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Beauty & Pflege

Zum Dahinschmelzen: Body Butter

Spröde und wintergestresste Haut kriegt ihr Fett weg – am besten mit Body Butter. // Marina Knippel

Raue Haut an Schienbeinen und Ellenbogen, schuppende Stellen am ganzen Körper oder Spannungsgefühle? Ein klarer Fall für Body Butter! Sie verwöhnt dank ihrer sahnigen Konsistenz spröde Haut und macht sie streichelzart. Besonders für reife Haut ist Körperbutter ideal geeignet.

Ihr Hauptbestandteil, oft sogar die alleinige Zutat, ist Sheabutter – in Afrika das „Gold der Frauaen“ genannt. Afrikanerinnen auf dem Land pflegen sich traditionell damit. Sie trocknen, schälen und erhitzen die Nüsse des Karité-Baumes und zerstampfen sie mit Mörsern. Dann geben sie Wasser hinzu und schlagen die Masse mehrere Stunden. Am Ende kann die Sheabutter abgeschöpft werden. Bei Naturkosmetik-Produkten entsteht sie natürlich in größerem Maßstab. Die Nüsse stammen aber auch hier aus biologischem Anbau.

Sheabutter ist reich an hautfreundlichen Fettsäuren. Sie ziehen in die oberste Hautschicht ein und pflegen somit intensiv. Außerdem enthält Sheabutter sogenannte Phytosterole. Das sind pflanzliche Inhaltsstoffe, die die Barrierefunktion der Haut stärken. Deshalb kann Sheabutter bei Neurodermitis helfen. Sie punktet zudem mit Anti-Oxidantien wie Vitamin E, die der Haut­alterung entgegenwirken.

Das macht sie einzigartig

Manche Body Butter enthält außer Sheabutter hochwertige Bio-Pflanzenöle aus Macadamia- und Kokosnuss, aus Sonnenblumen oder den Samen des Jojoba-Strauchs. Gelegentlich sind Pflanzen- oder Bienenwachs zugemischt. In herkömmlichen Produkten hingegen stecken häufig preiswerte Paraffine und andere Erdölprodukte. Deren künstliche Fette dringen nicht in die Haut ein. Sie täuschen ein glattes Gefühl bloß vor.

Ob reine Sheabutter oder im Mix mit Ölen – die meisten Naturkosmetik-Sorten sind wasserfrei und kommen ohne Emulgatoren und Konservierungsstoffe aus.

Für Menschen, die den leicht nussigen Eigengeruch der Shea­butter nicht mögen, gibt es Sorten mit Blütenessenzen und ätherischen Ölen. Die duften zum Beispiel nach tropischem Frangipani, Honig oder Rose.

Übrigens: Der Unterschied zwischen Körperbutter und  Körpercreme ist nicht immer ganz eindeutig. Meist enthalten Körpercremes Wasser, Emulgatoren und Glycerin. Erst danach folgen in der Zutatenliste Pflanzenbutter und pflanzliche Öle. Körpercreme hat daher eine weichere Konsistenz und zieht etwas schneller ein.

Auftragen, so geht’s!

Am besten entnehmen Sie eine haselnussgroße Menge mit dem Spatel. Erst zwischen den Handflächen anwärmen, um die Butter geschmeidig zu machen, und dann in die noch feuchte Haut massieren.

Für eine Hand- oder Fuß-Packung Body Butter dick auflegen, Baumwollhandschuhe oder -socken überstreifen und mindestens 20 Minuten einziehen lassen – oder sogar über Nacht. Body Butter hält übrigens auch die Lippen geschmeidig und pflegt sprödes Haar bis in die Spitzen.

Body-Butter (© Tabea Mathern)

1 HAUTFREUNDLICH: Einziger Inhaltsstoff der Body Butter von Eubiona ist Sheabutter, ideal für Allergiker. 2 SINNLICH: Die Intense Frangipani Body Butter von Farfalla enthält Sheabutter und Pflanzenöle, sie duftet zart nach tropischen Blüten. 3 SCHÜTZEND: Die Sheabutter Körpercreme von Styx hüllt die Haut mit Sheabutter, Jojoba- und Macadamianussöl in einen Schutzkokon. 4 EXOTISCH: In der Rio de Coco Bodybutter von CMD nehmen Kokosöl und Sheabutter die Haut in Schutz. 5 GEFÄLLIG: Die Bio Reine Sheabutter von Finigrana kommt im stylischen Blechtiegel daher. 6 ENTSPANNEND: Die Relaxing Body Butter von Martina Gebhardt mit Pflanzenöl, Sheabutter und Kokosfett entspannt mit Blütenextrakten von Lavendel und Hibiskus. 7 BERUHIGEND: Die „Beurre de Karité“ von Cattier verströmt leichten Honigduft und wirkt hautberuhigend. 8 PUR: Bei der Sheabutter roh & bio von Primavera kommt ausschließlich Sheabutter in den Tiegel.

(© Tabea Mathern)

Erschienen in Ausgabe 03/2018