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Eco Fashion & Lifestyle

Herbstküche mit Kürbis

Kürbiscnocchi (© Maria Grossmann, Monika Schuerle, Rezepte: Susanne Walter)
(© Maria Grossmann, Monika Schuerle,
Rezepte: Susanne Walter)

Hokkaido, Butternut und Muskatkürbis – die Auswahl an Sorten ist groß. Ebenso die Möglichkeiten, aus ihnen eine herzhafte Suppe, Gebackenes oder Gnocchi speciale zu zaubern.

Kürbisgnocchi mit Petersilienöl

Superlecker • für vier Personen

Zutaten:

  • 750 g Butternutkürbis
  • Salz
  • 500 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl (nach Belieben 100 g Vollkorn- und 100 g Weizenmehl Type 405)
  • 80–100 g Kartoffelstärke
  • 100 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Öl
  • 2 Bund glatte Petersilie
  • 150 ml Olivenöl
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • 1 EL Zitronensaft
  • Pfeffer
  • 50 g Butter
  • 30 g geriebener Parmesan
  1. Kürbis in grobe Würfel schneiden und mit wenig Wasser und etwas Salz gar kochen. Kartoffeln weich kochen und schälen. Kürbis und Kartoffeln pürieren, mit Eiern, Stärke, Grieß und Mehl verkneten und salzen.
  2. Aus der Masse auf leicht bemehlter Fläche Rollen formen, diese in etwa 15 g schwere Stücke schneiden und zu ovalen Bällchen formen. Mit einer Gabel leicht eindrücken und portionsweise in kochendem Wasser 2 Minuten kochen lassen (vorher eine Probe machen und etwas Kartoffelstärke hinzufügen, falls die Gnocchi zu locker sind).
  3. Die fertigen Gnocchi aus dem Wasser heben, kalt abschrecken und auf einem leicht geölten Blech ausbreiten, damit sie sich später leicht lösen.
  4. Petersilie grob hacken und mit Olivenöl, Zitronenabrieb und -saft pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Gnocchi kurz vor dem Servieren rundum in Butter anbraten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit
    Petersilienöl und Parmesan servieren.

Zubereitungszeit: 60 Minuten
Pro Portion: 845 kcal; 58 g F, 16 g E, 65 g KH

Auf VorratKürbis Hokaido (© Fotolia.com)

Trocken und luftig gelagert, zwischen 10 und 14 Grad, halten sich Kürbisse monatelang – vorausgesetzt, der Stielansatz ist nicht beschädigt. Einmal angeschnitten bleibt das Gemüse im Kühlschrank nur etwa zwei Tage lang frisch. Gewürfelt und kurz blanchiert oder zu Mus püriert lässt sich das Fruchtfleisch prima einfrieren. Süß-sauer eingelegt haben Sie ebenfalls lange etwas davon. Übrigens: Die wertvollen Inhaltsstoffe gehen bei der Lagerung nicht verloren.

(© Fotolia.com)

Gebackener Butternut mit Tofu-Dip

Vegan • für vier Personen

Butternut mit Tofu (© Maria Grossmann, Monika Schuerle, Rezepte: Susanne Walter)Zutaten:

  • 2 Butternutkürbisse (je ca. 1 kg)
  • 8 Knoblauchzehen
  • 3 Rosmarinzweige
  • 4 Lorbeerblätter
  • grobes Meersalz, Pfeffer
  • 12 EL Olivenöl
  • 250 g Natur-Tofu
  • 4 EL Olivenöl
  • Zitrone
  • ½ TL Paprikapulver
  • 1–2 Prisen Cayennepfeffer
  • Salz
  1. Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Kürbisse der Länge nach halbieren, Kerne und Fasern entfernen. Knoblauchzehen mit Schale leicht andrücken, Rosmarinzweige in kleinere Stücke zupfen.
  2. Kürbisse kreuzweise einritzen und Knoblauch, Rosmarin, Lorbeer, grobes Meersalz und Pfeffer auf den Schnittflächen verteilen. Mit 6 EL Olivenöl beträufeln. Kürbishälften nebeneinander auf ein Backblech setzen und für 40–50 Minuten in den heißen Backofen schieben, bis die Kürbishälften weich sind.
  3. Währenddessen Tofu in grobe Würfel schneiden und mit dem restlichen Olivenöl, Zitronensaft und -abrieb,
    Paprikapulver, Cayennepfeffer, etwas Salz und 200 ml Wasser zu einer homogenen Masse pürieren.
  4. Den Dip würzig abschmecken und zu den gebackenen Kürbissen servieren.

Zubereitungszeit: 15 + 50 Minuten Backzeit
Pro Portion: 500 kcal; 37 g F, 17 g E, 26 g KH

Rezepte mit weiteren Kürbissorten finden Sie unter: www.schrotundkorn.de

(© Maria Grossmann, Monika Schuerle, Rezepte: Susanne Walter)

Erschienen in Ausgabe 09/2016