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Kurz notiert

Kurz notiert 11|2019

Was sich in unserem Essen versteckt

Besser essen ohne Zusatzstoffe (© Foxys_Forrest_Manufacture - iStockphoto.com)
(© Foxys_Forrest_Manufacture - iStockphoto.com)

Besser essen ohne Zusatzstoffe - Annette Sabersky„Da haben wir den Salat! Verarbeitete Lebensmittel verkürzen das Leben!“, schreibt die Ernährungswissenschaftlerin und Journalistin Annette Sabersky im Vorwort ihres neuen Buches. In „Besser essen ohne Zusatzstoffe“ informiert sie fundiert über das, was in unserem Essen gar nicht drin sein sollte – und wie das Einkaufen und Kochen ohne diese Zusatzstoffe gelingt. Mit vielen Tipps fürs Einkaufen und Rezepten für eine gesunde Ernährung.

Oekom Verlag, 16 Euro

 


525.600

Minuten hat das Jahr – und nur 2.190 davon lachen wir. Vorsatz für 2020: mehr davon!


Leckeres Winter-Mitbringsel

Rohrohrzucker mit getrockneter Orangenschale, Zimt, Kardamom und Sternanis in kleinem Gläschen mischen. Gibt tolles Aroma für Punsch und Tee!


Gegen „Greewashing“

Das Wörtchen „Bio“ im Namen, der Hinweis auf „pflanzliche Inhaltsstoffe“ auf der Verpackung – und schon könnte der Drogerie-Kunde auf die Idee kommen, es handle sich um Naturkosmetik. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat 16 Produkte untersucht und entlarvt die „Greenwashing“-Tricks der Hersteller. Sie fordert gesetzliche Regelungen, um Verbraucher zu schützen. Bis dahin gilt: Auf Siegel achten und nach kompetenter Beratung suchen. Dabei hilft ein neues Portal, in dem Kunden geprüfte Naturkosmetik-Fachgeschäfte finden: www.gepruefte-naturkosmetik.de


Gut kombiniert

Gut kombiniert Weleda und Hessnatur

Die Skin Food Body Butter von Weleda macht beanspruchte Haut wieder zart. Wer es noch weicher mag, der kann sich nach dem Eincremen in die Öko-Woll-decke von Hessnatur kuscheln.

 

 


Pflanzen in Der Naturkosmetik

Argan

„Baum des Lebens“ wird der Arganbaum genannt. Er zählt mit bis zu 450 Jahren zu den Bäumen mit dem höchs-ten Alter. Dennoch ist er vom Aussterben bedroht und wächst ausschließlich noch im Südwesten Marokkos. Im geschützten UNESCO-Biosphärenreservat, der „Arganeraie“, dürfen die Bäume noch genutzt, jedoch nicht gefällt werden. Das Öl, das aus der Nuss des Baums gewonnen wird, ist reich an Wirkstoffen und gilt als „marokkanisches Gold“: Es ist vielseitig einsetzbar in Küche, Kosmetik und Heilkunde und deshalb sehr begehrt. Einen Liter Arganöl zu gewinnen erfordert bis zu 20 Arbeitsstunden: Von der reifen, dunk­len Beerenfrucht wird das Fruchtfleisch entfernt und so die hellbraune Nuss gewonnen. In ihr sind bis zu drei der feinen Argansamen enthalten. Diese sind reich an Vitamin E, sie besitzen antibakterielle Flavonoide und wirken als Antioxidans. Das macht Argan zu einem wertvollen, geschätzten Bestandteil von Naturkosmetik, der in Anti-Aging- und auch in Haarpflege-Produkten zum Einsatz kommt. Arganöl stimuliert die hauteigene Regenerationsfähigkeit und verhilft der Haut auch bei sinkendem Östrogenspiegel zu neuer Elastizität.


Webtipp

24 gute Taten

Hinter jedem Türchen des Adventskalenders steckt eine gute tat. Also: Spenden, helfen, Freuen!

www.24-gute-taten.de


Mach Mit!

Vorankündigung Vivaness

Kommen Sie mit zur Vivaness!

Auch in diesem Jahr lädt die cosmia-Redaktion wieder drei Leserinnen zur Schmink-Probe, zum Besuch bei Herstellern und zum Bummeln auf die Naturkosmetik-Messe Vivaness in Nürnberg ein. Vom 12. bis 15. Februar 2020 trifft sich dort die Naturkosmetik-Branche, um Neuheiten zu präsentieren, Trends vorzustellen und aktuelle Themen zu diskutieren. Bitte bewerben Sie sich bis zum 31. Dezember mit Bild, entweder per E-Mail an redaktion@cosmia.de oder auf unserer Website unter www.cosmia.de/vivaness.


Siegel kurz Erklärt

Ecocert SiegelDer französische Zertifizierer Ecocert hat 2002 einen Standard für Natur- und Bio-Kos-metik entwickelt. Bei Naturkosmetik müssen mindestens 95 Prozent der gesamten Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs sein und 50 Prozent der eingesetzten pflanzlichen Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau stammen. Bei Bio-Kosmetik liegt deren Anteil bei mindestens 95 Prozent. Für das gesamte Produkt (inklusive Wasser, mineralischer Rohstoffe und anderer Zutaten, die nicht Bio sein können) schreibt Ecocert einen Mindestanteil von fünf Prozent Bio bei Naturkosmetik und zehn Prozent Bio bei Bio-Kosmetik vor. Nicht erlaubt sind gentechnisch hergestellte Zutaten (siehe S. 16), Nanopartikel und Stoffe aus der Erdölchemie, ausgenommen Substanzen, die wie das Tensid Cocobetain einen Erdölanteil enthalten.
www.ecocert.com


Männer, aufgepasst!

Die Zeitschrift „Ökotest“ hat Männer-Duschgel getestet: Ein Drittel der Produkte enthielt Stoffe, die schädlich für Körper und Umwelt sind. Als „völlig einwandfrei“ wird allein die Naturkosmetik bewertet. www.oekotest.de, Stichwort: Duschgel